Tokio (JAPANMARKT/js) – Kendama ist ein Geschicklichkeitsspiel aus Japan, das zur Bewegung und Konzentration zwingt. Jetzt scheint das Spielgerät aus Japan auch in Deutschland zum Trend zu werden. Unter anderem eignet es sich gut als Anti-Aging-Gerät.

Ursprünge im Westen

Die Ursprünge des Kendama liegen womöglich in Frankreich. Dort gab es im 16. Jahrhundert ein Spiel namens Bilboquet, das vielleicht über die Seidenstraße bis nach Japan kam. In der Edo-Zeit benutzte Geisha das Spielzeug als versteckte Abwehrwaffe gegen allzu aufdringliche Männer, berichtet Wikipedia.

In seiner heutigen Form existiert Kendama – wörtlich Schwert-Kugel – erst seit knapp einhundert Jahren und im Prinzip immer noch Standard in jedem Haushalt mit Kindern. Die Kunst besteht darin, das Schwertteil und die Kugel wechselseitig aufzufangen und zum Stehen oder Liegen zu bringen.

Kendama-Meisterschaft

Es gibt offizielle Wettkämpfe von verschiedenen Kendama-Verbänden. In Deutschland fand im Frühsommer 2014 eine „deutsche Meisterschaft“ im Kendama in Berlin statt. Dass daraus ein Trendgerät geworden ist, beweist das Auftauchen von zwei Kendama-Artisten im einer WDR-Fernseh-Sendung Ende Februar. Wir zeigen das Video hier:

Foto: „Verschiedene Kendama gross und klein“ von Ingo Hoffmann D – Eigenes Werk. Lizenziert unter CC-BY-SA 4.0 über Wikimedia Commons