Tokio (JAPANMARKT/pb) – Die AHK Japan und JETRO unterzeichnen eine Vereinbarung zur Intensivierung der Zusammenarbeit im Rahmen des Japanbesuchs der Bundeskanzlerin. Gegenseitige Investitionen und Handelsbeziehungen sollen angesichts großen Kooperationspotenzials und ähnlicher Herausforderungen gestärkt werden.

Ähnliche Herausforderungen, großes Potenzial

Im Rahmen des Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Japan am 9. März 2015 tauschten die Deutsche Industrie- und Handelskammer in Japan (AHK Japan) und die deutschen Büros der Japan External Trade Relations Organization (JETRO) eine zuvor unterschriebene Vereinbarung aus.

Die Vereinbarung hat eine engere Kooperation und verstärkten Austausch beider Organisationen bei der Förderung von Zusammenarbeit zwischen deutschen und japanischen Unternehmen, sowie die gegenseitige Unterstützung von Investitionsprojekten von Unternehmen im jeweils anderen Land zum Ziel.

Japan und Deutschland stehen vor ähnlichen Herausforderungen, wie der Suche nach alternativen Energie- und Mobilitätskonzepten, dem Umgang mit dem demografischen Wandel, der Förderung von „Open Innovation“, der Modernisierung und Vernetzung der Industrie oder der fortwährenden Globalisierung.

In vielen dieser Bereiche gibt es großes Potenzial und Bedarf, bessere Rahmenbedingungen für einen engeren Austausch zu schaffen und die gegenseitige Aufmerksamkeit zu erhöhen, sowohl seitens der Privatwirtschaft als auch seitens offizieller Stellen. Das gilt beispielsweise im Bereich der Geschäfte zwischen deutschen und japanischen Unternehmen auf Drittmärkten – wo schon heute fruchtbare und stetig wachsende Geschäftsbeziehungen bestehen, deren Bedeutung jedoch noch zu oft übersehen wird.

Die Übergabe des Abkommens fand im Beisein der deutschen Bundeskanzlerin, Angela Merkel (im Foto h.l.), und des japanischen Premierministers, Shinzo Abe, (h.r.) statt. Die japanische Außenwirtschaftsförderung wurde vertreten durch Hiroyuki Ishige, Chairman und CEO der JETRO (v.r.); das weltweite Netz der deutschen Auslandshandelskammern (AHK) durch Dr. Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (v.m.) und Manfred Hoffmann, Delegierter der Deutschen Wirtschaft in Japan (v.l.).

FOTO: AHK JAPAN