Tokio (JAPANMARKT/js) – Restaurant-Empfehlungen für Japan gibt es viele, etwa den Michelin-Führer für Japan. Aber wo gehen japanische Chefköche aus Spitzenküchen in der Hauptstadt selber mit Freude essen und einkaufen? Die Zeitung „The Guardian“ hat die Empfehlungen von drei Chefs aufgeschrieben.

Kaffee an der Shibuya-Kreuzung

Shinobu Namae, Chef von L’Effervescence, ein Zwei-Sterne-Gourmet-Tempel für japanisch beeinflusste französische Küche, empfiehlt die Ramen-Küche Usagi in der Nähe des Bahnhofs Shinsen. Der Koch verzichte auf jedes künstliche Aroma. Zum Entspannen und Kaffeetrinken geht Namae in das Café Bleu nahe der berühmtem Hachiko-Kreuzung in Shibuya.

Yuji Imaizumi, Chefkoch vom Sushi-Restaurant Sushi Sora im Hotel Tokyo Mandarin Oriental, das auf die Edo-Variante von Sushi spezialisiert ist, isst gerne Aal. Er hält das Obana für eines der beste Aal-Restaurants von Tokio. Der Aal würde dort auf verschiedene Weise gegrillt.

Anfänger könnte den gegrillten Aal mit einer Essigsoße (usaku) probieren. Das Restaurant ist sehr klein und nimmt keine Reservierungen entgegen, daher müssen die Gäste draußen in einer oft langen Schlange warten.

Essens-Angebote in Kaufhäusern

Imaizumi isst offenbar gerne japanische Süßigkeiten. Hier empfiehlt er Toraya, einen von Japans bekanntesten Süßwarengeschäften. Das Unternehmen hat einen Stand im 1. Kellergeschoss des Kaufhauses Mitsukoshi in Nihonbashi. Das Angebot wechselt mit der Saison. Dazu zählen Senbei (Reis-Chips) und Mocha (gefüllte Reiskuchen).

Yoshiaki Takazawa ist Besitzer, Chefkoch und Namensgeber eines kleinen Restaurants für moderne Menus in der japanischen Kaiseki-Tradition. Das Restaurant schaffte es gerade auf Platz 33 der Liste von Asiens 50 besten Restaurants. Er hält das Untergeschoss des Isetan-Kaufhauses in Shinjuku für einen guten Platz für Gourmets. Dort gäbe es sehr viele Stände mit wunderschönem Essen zum Probieren und Kaufen.

Foto: Restaurant L’Effervescence