Tokio (JAPANMARKT/fr) – Bosch hat in Tokio das weltweit erste eigene Café des deutschen Zulieferers eröffnet. Das „café 1886 at Bosch“ lockt Besucher mit gutem Kaffee und leckeren Sandwiches. Dabei wurde jedes Detail durchdacht.

Gourmet-Sandwiches

Das Café ist nach dem Gründungsjahr von Bosch benannt und im Erdgeschoss der Japan-Zentrale von Bosch Japan nur fünf Gehminuten vom Bahnhof Shibuya zuhause. Nach eigenen Angaben will das Stuttgarter Unternehmen damit die eigene Marke bewerben.

Das Innendesign wurde vom preisgekrönten Architekten Shigeru Kubota vom gleichnamigen Architekturbüro entworfen. Selbst für das Logo wurde ein Designer engagiert, der sich dafür von den Straßenschildern von Stuttgart inspirieren ließ.

Die Kaffee-Produktion überlässt man dem Röster Toriba Coffee. Chef Toru Wachi vom Ginza-Restaurant Mardis Gras kreiert die Gourmet-Sandwiches mit deutschen Elementen, etwa mit Oberkrainer Würstchen und Pommes Frites als Beilage.

Apfelküchle und Flädlesuppe

Ergänzt wird das Angebot durch schwäbische Gerichte wie Apfelküchle und Flädlesuppe mit Crepe-Einlage. Dazu gibt es eine Auswahl an deutschen Bieren und Weinen, darunter Löwenbräu vom Fass.

Die Lobby des Cafés ist als Ausstellungsraum für die neuesten Technologien und Produkte von Bosch gestaltet. Gleichzeitig wird die lange Tradition als Hersteller und Arbeitgeber in Japan durch das Ausstellen von historischen Gegenständen betont.

Selbst die Uniformen der Kellner und des Personals wurden eigens an die Umgebung angepasst: Die Arbeitsschürzen aus einem speziellem Baumwollgewebe sollen laut Firmenangaben an die Kleidung von europäischen Arbeitern der Vergangenheit erinnern.

Fotos: Bosch