Tokio (JAPANMARKT/fr) – Der Japan Sports Council hat eine Vorauswahl für das Stadion-Design für Olympia 2020 in Tokio getroffen. Mit beiden Entwürfen geht der Veranstalter kein Risiko ein.

Kostengrenze entscheidet

Beide Designs entstanden unter der Vorgabe, dass der Bau nicht teurer als 150 Milliarden Yen (1,1 Milliarden Euro) werden darf. Vor einem halben Jahr hatte Premierminister Shinzo Abe persönlich den Entwurf der britischen Architektin Zaha Hadid gestoppt (JAPANMARKT Online berichtete). Ihr futuristisches Stadion hätte rund 2 Milliarden Euro gekostet.

Holz als Baumaterial

Beide Stadion sind eher einfach gestaltet – Kritiker dürften die Entwürfe langweilig nennen. Außerdem wird auf viel Holz als Baumaterial zurückgegriffen. Die Stadien sollen jeweils 80.000 Zuschauer aufnehmen. Im nächsten Schritt sollen die beiden Entwürfe von einem Architektengremium begutachtet werden. Die Entscheidung wird bis zum Jahresende fallen.

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Fotos: Japan Sports Council