Tokio (JAPANMARKT/fr) – Nach dem überragenden Erfolg von Subaru will sich der Industriekonzern Fuji Heavy Industries in seine bekannte Marke umtaufen. Auch der Termin steht bereits fest.

Profitabelster Autobauer

Welcher Autobauer in Japan hat die höchste Marge? Für seine hohe Profitabilität ist eigentlich Toyota bekannt. Im abgelaufenen Jahr kam der Konzern auf eine operative Marge von 10 Prozent. Aber Subaru ist deutlich besser: 19 Prozent. (Davon hat Toyota auch etwas: 16 Prozent von Fuji Heavy gehören Toyota.)

Die Marke Subaru, bekannt durch ihre Autos mit Allradantrieb und Boxermotor, wird gerne in einem Atemzug mit dem Mutterkonzern Fuji Heavy Industries erwähnt. Daraus könnte man vermuten, dass es andere umfangreiche Geschäftszweige mit Maschinenbau gibt, etwa wie bei Mitsubishi Heavy Industries. Doch das ist nicht der Fall.

Flugzeug-Herkunft verblasst

Neben dem Autogeschäft mit zuletzt etwas mehr als 3 Billionen Yen Einnahmen (24,7 Milliarden Euro) verblassen die beiden anderen Sparten, nämlich der Flugzeugbau mit 153 Milliarden Yen (1,2 Milliarden Euro) und die Industrieprodukte mit 33 Milliarden Yen (269 Millionen Euro).

Die Entscheidung, den Konzern nach seiner größten, bekanntesten und erfolgreichsten Sparte zu benennen, ist daher nur logisch. Die Hauptversammlung wird darüber im Juni entscheiden, Vollzug ist zum Beginn des nächsten Geschäftsjahres im April 2017.

Dann besteht die „Subaru Corporation“ nur noch aus dem Automobil-Geschäft mit integrierten Industrieprodukten (ab Oktober 2016) sowie einer Flugzeuggesellschaft. Damit verabschiedet sich der Konzern weiter von seiner Vergangenheit, denn man wurde unter dem Namen Nakajima als Flugzeughersteller groß.

Fotos: Subaru