Tokio (JAPANMARKT/fr) – Die Münchner Käfer-Gruppe will in Japan mit Coffee Shops expandieren. Dafür wird im kommenden Frühjahr ein Büro in Tokio eröffnet. Derzeit gibt es nur eine Zusammenarbeit mit der Mitsukoshi-Kaufhauskette.

„Käfer’s German Coffee Shops“

Geplant ist der schrittweise Aufbau einer Kette von fünfzehn Käfer-Coffee Shops. Dort will die Münchner Gastronomie-Gruppe deutschen Kaffee, hausgemachte Limonade, rustikale Snack-Gerichte wie Kaiserschmarrn und Strammer Max sowie verschiedenes Gebäck anbieten.

Die Läden sollen „Käfer’s German Coffee Shop“ heißen, weil die Japaner „total auf Deutsches abfahren,“ sagte der Gesellschafter der Käfer-Gruppe und Gründerenkel Michael Käfer der BILD-Zeitung. Die Shops sollen nach seiner Aussage wie kleine Chalets aussehen. Als Standorte sind Flughäfen, Bahnhöfe und Einkaufszentren geplant.

Traum von der Asien-Expansion

„Wir geben nochmal Gas“, sagte Käfer. Sein Traum sei es, später nach China zu erweitern. Chef des Tokioter Büros wird Christian Lambauer. Das Japan-Geschäft von Käfer läuft schon seit 1992. In fast allen Mitsukoshi-Kaufhäuern gibt es Käfer-Shops mit frischer deutscher Feinkost und fertigen Präsent-Waren.

Der Chef der Käfer-Gruppe will die Japaner mit der fast 90-jährigen Tradition des Unternehmens und dem berühmten Käfer-Wiesenzelt für Prominente beim Münchner Oktoberfest überzeugen. Die Gruppe beschäftigt über 1.100 Mitarbeiter und machte mit eigenen Betrieben, Partyservice und Lizenzgeschäften zuletzt einen Umsatz von knapp 143 Millionen Euro.

Foto: Feinkost Käfer