Tokio (JAPANMARKT) – Die Ausfuhren der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt sind den zwölften Monat in Folge gewachsen. Die Nachfrage nach japanischen Waren aus China ist besonders stark.

Zwölfter Plus-Monat in Folge

Im November legten Japans Ausfuhren nach offiziellen Angaben um 16,2 Prozent zum Vorjahr auf 6,9 Billionen Yen (52,3 Milliarden Euro) zu. Dies entsprach einem Zuwachs zum Vormonat um 2,5 Prozent. Zu den gefragtesten Gütern gehörten Maschinen für die Halbleiterindustrie. Hier sprangen die Exporte um 54,7 Prozent auf 237 Milliarden Yen (1,8 Milliarden Euro).

Die Einfuhren kletterten um 17,2 Prozent auf 6,8 Billionen Yen. Hier wirkte sich der schwache Yen in Kombination mit dem höheren Ölpreis aus. Dadurch sank der Handelsüberschuss um 22,6 Prozent zum Vorjahr auf 113,4 Milliarden Yen (859 Millionen Euro). Dies war der sechste Monat in Folge mit einem Plus im Außenhandel. Saisonal bereinigt stand die Handelsbilanz mit 364 Milliarden Yen (nach 349,3 Milliarden Yen im Oktober) den 25. Monat hintereinander im positiven Bereich.

Elektronische Bauteile nach China

Vor allem die Exporte nach China, Japans größtem Auslandsmarkt, zeigten anhaltendes Wachstum. Nach einem Plus von 26,0 Prozent im Oktober ging es im November um 25,1 Prozent aufwärts. Hier spielten vor allem elektronische Bauteile etwa für die iPhone-Produktion in China eine tragende Rolle.

In den USA stieg die Nachfrage nach japanischen Waren im November um 13,0 Prozent zum Vorjahr den zehnten Monat in Folge. Die Ausfuhren von Autos in die USA wuchsen um 3,1 Prozent zum Vorjahr erstmals seit zwei Monaten. Nach Europa erhöhten Japans Unternehmen ihre Warenausfuhren um 13,3 Prozent.

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