Tokio (JAPANMARKT) – Japan hat seine Autos des Jahres gewählt. Auch diesmal gab es nämlich wieder zwei konkurrierende Auszeichnungen.

Swift vor N-Box

Die japanische Selbstorganisation von Autojournalisten und Autoexperten, The Automotive Researchers‘ and Journalists‘ Conference of Japan (RJC), entschied sich für die Neuauflage des Suzuki Swift als „Auto des Jahres 2018“. Auf den nächsten Plätzen folgten der N-Box von Honda, der kompakte Geländewagen CX-5 von Mazda, der Mira Ys von Daihatsu, der Toyota Camry und der Toyota C-HR. Als Importfahrzeug des Jahres wurde der Volvo V 90 ausgewählt.

Die Neuauflage des Suzuki Swift wurde insbesondere für seine Vielfalt gelobt. „Die Swift Baureihe umfasst verschiedene Modellvarianten, darunter den Swift Sport und eine Hybridversion, für möglichst viele Kunden“, hieß es in der Preisbegründung. Nach Angaben von Suzuki hat sich der Swift im Kleinwagen-Segment seit seiner Einführung als Weltmodell 2004 bis zum September 2017 weltweit 5,8 Millionen Mal verkauft.

Volvo XC 60 vor BMW 5er-Serie

Dagegen wählte die japanische Konkurrenzvereinigung Car of the Year (COTY), bestehend aus Autojournalisten, Radio- und Fernsehmoderatoren, Rennfahrern und Industrieexperten, den Volvo XC 60 zum „Auto des Jahres 2017-2018“. Da der Volvo in chinesischem Besitz ist, wurde kein Importauto des Jahres mehr gewählt.

Auf dem zweiten Platz folgte der neue 5er BMW in den Varianten Touring und Limousine, danach kamen der Toyota Camry, der Suzuki Swift, der N-Box von Honda, der Lexus LC von Toyota, der Alfa Romeo Julia und der Mazda CX-5. Der Tiguan von Volkswagen erreichte den zehnten Platz.

Das Plug-in-Modell Toyota Prius PHV erhält den COTY-Preis für die Innovation des Jahres, der Lexus LC gewann in der „Emotionskategorie“ und der Honda N-Box wurde in der Kei-Car-Kategorie ausgezeichnet.

Foto: Suzuki Swift (Suzuki)