Tokio (JAPANMARKT) – Japan ist bereits der drittgrößte Markt für Starbucks. Doch die US-Kaffeehauskette will mit digitalen Innovationen weiter wachsen.

Rasantes Wachstum

Die Zahl der Starbucks-Filialen in Japan soll innerhalb der nächsten drei Jahre von derzeit knapp 1.400 um rund ein Fünftel auf 1.700 zunehmen. Damit würde die Erfolgsgeschichte weitergehen, die vor 23 Jahren im Oktober 1995 im Tokioter Stadtteil Ginza mit der Eröffnung des ersten Japan-Geschäfts begann.

Als Schlüssel für das anhaltende Wachstum sieht Starbucks neue digitale Ansätze. Dazu gehören Bestellungen per Smartphone ab 2019. Da auch die Abrechnung über das Smartphone läuft, brauchen sich diese Kunden nicht mehr anzustellen, sondern können ihre Bestellung im Café sofort abholen und dann entweder mitnehmen oder vor Ort konsumieren.

Digitale Innovationen

Eine weitere Innovation ist die Zusammenarbeit mit dem Lieferservice Uber Eats, ein Ableger des US-Fahrdienstvermittlers Uber. Dadurch werden zwei Neuerungen möglich: Zum einen kann Starbucks Bestellungen mit Hilfe von Uber Eats direkt ausliefern. Zum anderen lassen sich bei Uber Eats „virtuelle Restaurants“ an Orten mit Nachfrage, aber ohne tatsächliche Verkaufsflächen einrichten. Dadurch kann Starbucks die Ansiedelung neuer Filialen testen.

Außerdem will die US-Kaffeehauskette die Abwicklung von Bestellungen in den Filialen beschleunigen. Dafür wird man mit dem Messengerdienst Line zusammenarbeiten und digitale Bezahlmodelle auf der Basis von QR-Codes anbieten. Man wolle quer durch verschiedene Technologien innovativ werden, darunter auch digitales Bezahlen, teilte Starbucks mit.

Foto: Starbucks