Tokio (JAPANMARKT) – Die Toyota-Gruppe will im nächsten Jahr 10,76 Millionen Fahrzeuge verkaufen. Das wären rund zwei Prozent mehr als 2018.

Leichtes Wachstum

Nach eigenen Angaben will der Mutterkonzern Toyota 9,09 Millionen Fahrzeuge einschließlich Lexus bauen und 9,68 Millionen Fahrzeuge weltweit verkaufen. In Japan rechnet das Unternehmen mit einem stagnierenden Absatz von 1,57 Millionen Einheiten. Jedoch sollen die Verkäufe im Ausland um zwei Prozent auf 8,11 Millionen Stück zunehmen.

Die Kleinwagentochter Daihatsu, die inzwischen voll konsolidiert wurde, erwartet einen Absatz von 870.000 Stück, davon 670.000 in Japan. Das entspräche einem Plus von zwei Prozent. Die Nutzfahrzeugtochter Hino soll 210.000 Fahrzeuge zum weltweiten Absatz der Gruppe beisteuern und sich dabei um fünf Prozent zum Vorjahr steigern.

Drittes Rekordjahr

Die Vorgabe für 2019 würde den dritten Rekord in Folge bedeuten. 2017 verkaufte die Toyota-Gruppe 10,38 Millionen Fahrzeuge, in diesem Jahr werden es nach eigener Schätzung 10,55 Millionen sein. Das Wachstum stammt vor allem aus China, wo Toyota in einem schrumpfenden Gesamtmarkt den eigenen Anteil erhöhen konnte.

Dennoch dürfte es für Toyota schwierig werden, die Spitzenposition der globalen Autoliga von Volkswagen zurückzuerobern. 2017 lag Japans größter Autohersteller hinter der Dreierallianz Renault-Nissan-Mitsubishi und Volkswagen nur auf dem dritten Platz. Volkswagen könnte in diesem Jahr knapp 11 Millionen Autos verkaufen.

Zwar werden dabei auch schwere Lastwagen mitgezählt, die die Toyota-Gruppe nicht im Angebot hat. Aber auch ohne diesen Faktor blieben die Japaner hinter den Wolfsburgern.

Foto: Produktion von Hybridgetrieben in Polen (Toyota)