Tokio (JAPANMARKT) – Der Kölner Luxuskoffer-Produzent Rimowa hat sein erstes Flagship-Geschäft in Japan eröffnet. Dies wurde groß gefeiert.

Edel-Outlet in Ginza

Japanische Prominenz wie der Künstler Takashi Murakami, der Musiker und Designer Hiroshi Fujiwara sowie die Designerin Yoon und der Rapper Verbal als Köpfe hinter dem Label AMBUSH tummelte sich in der 554 Quadratmeter großen Boutique im siebten Bezirk der Einkaufsmeile Ginza in der japanischen Hauptstadt.

Außer den Kernprodukten der Luxusmarke waren auch Produkte aus den jüngsten Kollaborationen zu sehen, etwa mit dem Künstler Olafur Eliasson. AMBUSH hatte eigens für das neue Geschäft eine neue Gepäckhalterung und einen neuen Gepäckanhänger entworfen, während die japanische Kalligraphin MAMI den Gästen ihre Kunst live vorführte.

Innendesign mit Zen-Effekt

Das neue Edel-Outlet der deutschen Luxusgepäckmarke verfügt über ein minimalistisches Dekor. Das Ladendesign stammt von dem österreichischen Innenarchitektenbüro Labvert, das von japanischen Steingärten und vor allem vom berühmten Zen-Garten des Kyoto-Tempels Ryoan-ji inspiriert ist. Schwungvolle, dynamische Linien durchziehen das Geschäft. Gewebte, korbartige Raumteiler verbinden die beiden Etagen vertikal.

Nach Angaben von Rimowa verfügt das Geschäft über englisch- und chinesisch-sprachiges Personal. Auch lassen sich dort Koffer reparieren oder bei Verlust des Codes öffnen. Der deutsche Hersteller von Luxuskoffern mit einer über 120-jährigen Tradition gehört seit 2016 zur französischen LVHM-Gruppe, die 80 Prozent der Anteile hält.

Fotos: © Rimowa