Tokio (JAPANMARKT) – Die deutsche Schüco-Gruppe, ein Spezialist für Gebäudehüllen, hat eine Tochtergesellschaft in Japan gegründet. Danach wurde ein Büro mit Showroom eröffnet.

Internationale Expansion

„Die japanische Baubranche bietet große Wachstumschancen – insbesondere Unternehmen und Produkte „Made in Germany“ genießen ein sehr gutes Image“ – diese Argumente führte Schüco dafür an, das internationale Geschäftsfeld nach Japan zu erweitern und die Schüco Japan K.K. zu gründen. Die Niederlassung ist im von Mori erbauten Gebäude Shintora-Dori CORE in Shimbashi-Toranomon in Tokio untergebracht.

Shinji Kawahara wurde als Representative Director der Geschäftseinheit gewonnen, um die Entwicklung der neuen Tochtergesellschaft vorantreiben. Ausgewählt wurde Kawahara wegen seiner dreißig Jahre Erfahrung in der Baubranche. Im Laufe seiner Karriere arbeitete er unter anderem für renommierte globale Fassadenspezialisten und Bauzulieferer.

Systeme als Attraktion

Auf dem japanischen Markt ist laut der Einschätzung der Schüco Gruppe ein wachsendes Bedürfnis nach energieeffizienten, nachhaltigen und komfortablen Produkten für Neubau und Modernisierung zu beobachten.

Der japanische Markt soll vor allem mit Systemlösungen der Gebäudehülle für Objekt- und Wohnungsbauten sowie Beratung und Services für Architekten, Planer, Verarbeiter und Investoren erschlossen werden.

Spezialist für Gebäudehüllen

Die Schüco Gruppe mit Hauptsitz in Bielefeld und weltweit über 4.900 Mitarbeitern will nach eigenen Angaben Technologie- und Serviceführer der Branche werden. Neben innovativen Produkten für Wohn- und Arbeitsgebäude bietet der Gebäudehüllenspezialist Beratung und digitale Lösungen für alle Phasen eines Bauprojektes.

12.000 Verarbeiter, Planer, Architekten und Investoren arbeiten weltweit mit Schüco zusammen. Das Unternehmen ist in mehr als 80 Ländern aktiv und hat in 2017 einen Jahresumsatz von 1,6 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Foto: Shinji Kawahara, Representative Director der Schüco Japan K.K. (© Schüco)