Tokio (JAPANMARKT) – Ein Joint Venture für Elektroauto-Akkus ist schon vereinbart, nun vernetzen Toyota und Panasonic ihre Technologien für Smart Homes.

Vernetzte Häuser

Im Ausland kaum bekannt, betreiben die beiden Riesenkonzerne auch Sparten für Fertighäuser, nämlich Misawa Homes, Toyota Housing und Panasonic Homes. Diese Geschäftszweige sollen nun bis Januar 2020 verschmelzen. Damit will man „intelligtente“ Haushalte und eine nachhaltige Stadtentwicklung fördern.

Das Vorgehen hat einen einfachen technologischen Grund: Mit der Elektrifizierung wird das Auto zu einem Stromverbraucher und Stromspeicher im Wohnhaus der Zukunft mit Energiemanagementsystemen. Dazu kommen die Brennstoffzellenkraftwerke für Strom und Heißwasser von Panasonic.

Der konsequente Schritt passt zur Strategie von Toyota, Netzwerk-, Öko- und Robotertechnologien zu vereinen. „Alle Elemente und Dienstleistungen, die das tägliche Leben der Menschen unterstützen, werden künftig durch Informationen miteinander verbunden“, erklärte Toyoda. Toyota will sich vom Autobauer zu einem umfassenden Mobilitätsanbieter entwickeln.

Smart Cities

Bei der Stadtentwicklung profitiert das Joint Venture vom Konzept nachhaltiger smarter Städte, das Panasonic gemeinsam mit weiteren Unternehmen entwickelt hat. Bisher wurden diese „Smart Sustainable Towns“ in Fujisawa und Tsunashima errichtet. Toyota bringt seine „Mobility Service Platform“ ein.

Bereits im Januar hatten sich Toyota und Panasonic auf die Gründung eines gemeinsamen Batterieunternehmens verständigt. Das Joint Venture soll die Forschung, Entwicklung und Produktion von prismatischen Lithium-Ionen-Batterien, Festkörperbatterien sowie Batterien der nächsten Generation für Automobile übernehmen.

Foto: Masayoshi Shirayanagi (l.) und Makoto Kitano (r.) (Toyota)