Tokio (JAPANMARKT) – Still und leise kommen die Vorbereitungen für die Olympischen Spiele 2020 voran. Nun wurde ein weiterer Meilenstein erreicht.

Acht neue Sportstätten

Die Spiele von Tokio werden insgesamt 43 Veranstaltungsorte nutzen – acht neue und dauerhafte, 25 bestehende und zehn temporäre Sportstätten. Mehr als die Hälfte der acht neuen Veranstaltungsorte, die die Olympischen Spiele überdauern, ist nun offiziell fertiggestellt. Das Organisationskomitee verkündete stolz, die Vorbereitungen seien auf gutem Wege.

Bei den acht Sportstätten handelt es sich um den Musashino Forest Sport Plaza (fertig im März 2017), das Yumenoshima-Feld für Bogenschützen (im Februar 2019), der Sea Forest Wasserweg (im Mai 2019), das Kasai Kanuslalom-Zentrum (im Mai 2019), das Oi Hockeystadion (im Juni 2019), das neue Olympiastadion (im November 2019), die Ariake Arena (im Dezember 2019) und das Tokyo Aquatics Zentrum (im Februar 2020).

Glatte Vorbereitungen

Nun wurde das Zentrum für Kanu-Slalom in Kasai eingeweiht. Der künstliche Wasserweg für Kanuten ist der erste seiner Art in ganz Japan. Die Strecke ist rund 200 Meter lang. Während der sechstägigen Wettkämpfe baut die Stadt Tokio temporäre Tribünen für 7.500 Zuschauer auf.

Der glatte Fortgang der Bauarbeiten ist dem Internationalen Olympischen Komitee schon im Dezember aufgefallen. Kein anderer Gastgeber sei weniger als 600 Tage vor der Eröffnungsfeier so gut vorbereitet wie Tokio, meinte IOC-Präsident Thomas Bach damals.

Nun könnte sich die japanische Hauptstadt auf besondere Eigenarten wie das feuchtheiße Wetter und den Verkehr konzentrieren, hieß es zum Abschluss des siebten Besuches des IOC-Koordinationskomittees in Japan.

Foto: Ein Kanute auf der neuen Olympia-Strecke (Nationales Olympisches Komitee)