Tokio (JAPANMARKT) – Die Allianz-Gruppe steckt einen Milliardenbetrag in den japanischen Wohnungsmarkt. Es ist ihre erste Investition dieser Art.

82 Wohnblocks

Die Tochter Allianz Real Estate erwirbt von dem US-Finanzinvestor Blackstone 4600 Einheiten in 82 Wohnblocks mit einer Nettomietfläche von 160.000 Quadratmetern. Der Kaufpreis beträgt nach Angaben der Münchner 1,1 Milliarden Euro.

Die Akquisition folgt nach eigenen Angaben der Strategie der Allianz, Schwerpunkt-Immobilien zu erwerben und diese langfristig zu halten. Damit machen japanische Einheiten auf einen Sprung rund zehn Prozent des Wohnungsbestandes der Allianz-Tochter aus.

Japan ist der drittgrößte Mehrfamilienwohnungsmarkt der Welt mit starken Urbanisierungstrends und einem begrenzten Mietangebot in den vier großen Städten.

Schwerpunkt Tokio

Insgesamt 78 der 82 Assets mit einer Durchschnittsgröße von knapp 35 Quadratmetern befinden sich in Tokio, Osaka, Nagoya und Fukuoka. 55 Prozent des Portfolios liegen innerhalb der 23 Stadtbezirke Tokios, 90 Prozent der Wohnungen sind nicht mehr als zehn Gehminuten von einer U-Bahnstation entfernt. Nach Angaben der Allianz beträgt der Vermietungsstand 97 Prozent.

„Dies ist eine hervorragende Gelegenheit für die Allianz, sich ein bedeutendes Investment im japanischen Wohnimmobiliensektor zu sichern, einer begehrten Anlageklasse, die eine der höchsten und gleichzeitig sichersten Renditen der Welt bietet“, sagte Rushabh Desai, CEO von Allianz Real Estate im asiatisch-pazifischen Raum.

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