Autor: japanmarkt@dihkj.or.jp

Grenzenlose Kunst

Seit diesem Sommer hat ein neues interaktives Museum in Tokio bereits hunderttausende Besucher in seinen Bann gezogen und in einen Rausch aus Licht und Farben versetzt. Dahinter steckt ein Künstlerkollektiv, das die Grenze zwischen Kunst und Technik verwischen will. Von Marei Mentlein und Yuko Makita   Die Ausstellung „Borderless” ist ein überdimensionales Labyrinth aus Licht und Farben. Wie Alice im Wunderland folgen die Besucher nicht nur einem, sondern gleich einer ganzen Karawane von weißen Kaninchen und Fröschen von einem Raum zum anderen. „Bei traditionellen Kunstwerken gibt es keine Interaktion zwischen den einzelnen Werken. Mona Lisa tritt nicht plötzlich aus...

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Japans Chemiebranche im Konkurrenzkampf um Personal

Frauen und Digitalisierung sind zwei zentrale Hoffnungsträger in der Chemiebranche, die mangels genügend Hochschulabsolventen zunehmend Schwierigkeiten hat, offene Stellen zu besetzen. Von Japan Chemical Daily   Die japanische Chemieindustrie durchläuft derzeit einen Umbruch bei der Einstellung neuer Mitarbeiter. Bis vor Kurzem haben Unternehmen ihre Einstellungszahlen je nach Geschäftsentwicklung entweder erhöht oder verringert. Aufgrund der demografischen Entwicklung verändert sich der Arbeitsmarkt aber rasant und die Unternehmen stehen jetzt vor der Herausforderung, diese Praxis zu überarbeiten und auf eine gleichmäßigere Einstellung von Arbeitnehmern umzustellen. Trotzdem fällt es den Unternehmen jedes Jahr schwerer, Mitarbeiter in ingenieurwissenschaftlichen Bereichen zu gewinnen, obwohl diese die...

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Japans neue Anleger

Die Angst vor Erbschaftssteuern und um die Stabilität von Staatsfinanzen und Renten verändert Japans Anlagekultur. Japans Reiche entdecken die moderne Vermögensverwaltung. Von Martin Kölling   Ein Trend zeichnet sich in Japans Finanzwelt ab. Die großen Megabanken, die einst den Aufstieg der Konzerne finanzierten, entdecken nun das Geschäft mit Japans privatem Reichtum. Eine Bank nach der anderen ist in den vergangenen Jahren in die Vermögensverwaltung eingestiegen, um sich auf die wenigen Japaner zu stürzen, die zwischen 2 und 5 Millionen Dollar anlegen können. Denn sie wollen dieses Geschäft nicht länger ausländischen Banken überlassen. Inzwischen werden sogar kleinere ausländische Finanzdienstleister angelockt, die sich auf Japans gehobenen Mittelstand konzentrieren. Der britische Manager Trevor Webster wirbt beispielsweise für den Hongkonger Vermögensverwalter Taylor Brunswick in Japan um Kunden, um die sich die großen Institute nicht kümmern. Schon mit „Spielgeld“ von 500.000 Dollar ist man beispielsweise bei Webster dabei. „Unser Geschäft ist ein Wachstumsgeschäft“, davon ist er überzeugt. „Die Nachfrage nach Vermögensplanung für Rente und Erbschaft steigt.“ Dies ist weltweit ein Phänomen in reichen Ländern, in denen die Bevölkerung schnell altert. Die Herausforderungen in Japan sind allerdings besonders. Das Land habe nicht so viele Superreiche wie die USA oder China, sagt Daiju Aoki, Chief Investment Officer für Japan bei UBS Wealth Management. Auch sei der Reichtum nicht ganz so stark konzentriert wie in den USA. In Japan besäßen 10 Prozent der Haushalte die Hälfte des...

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Künstlich intelligente Politiker

Der IT-Pionier Michihito Matsuda ist überzeugt: Künstliche Intelligenz wird in wenigen Jahrzehnten nicht nur die Politik, sondern auch große Firmen lenken, an oberster Stelle. Einer ihrer Vorteile: Sie ist unbestechlich. Das Interview führte Susanne Steffen   Im April stand Michihito Matsuda für einen Moment im weltweiten Rampenlicht, als er bei der Bürgermeisterwahl in Tama bei Tokio als Marionette für eine Künstliche Intelligenz (KI) kandidierte. Der 45-jährige IT-Spezialist war angetreten mit dem Versprechen, alle politischen Entscheidungen den Algorithmen zu überlassen. Der Mensch könne nicht aus früheren Fehlern lernen, KI dagegen schon. Außerdem sei KI unbestechlich, effizient und immer fair, so...

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„Unser Geschäft ist ein Wachstumsgeschäft“

Die Angst vor Erbschaftssteuern und um die Stabilität von Staatsfinanzen und Renten verändert Japans Anlagekultur. Japans Reiche entdecken die moderne Vermögensverwaltung. Von Martin Kölling   Ein Trend zeichnet sich in Japans Finanzwelt ab. Die großen Megabanken, die einst den Aufstieg der Konzerne finanzierten, entdecken nun das Geschäft mit Japans privatem Reichtum. Eine Bank nach der anderen ist in den vergangenen Jahren in die Vermögensverwaltung eingestiegen, um sich auf die wenigen Japaner zu stürzen, die zwischen 2 und 5 Millionen Dollar anlegen können. Denn sie wollen dieses Geschäft nicht länger ausländischen Banken überlassen. Inzwischen werden sogar kleinere ausländische Finanzdienstleister angelockt,...

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