Autor: JM

Japans E-Auto (4): Glaube an Wasserstoff

Tokio (JAPANMARKT) – Allgemein erwartet die Autoindustrie einen Siegeszug des Batterieautos. Aber Toyota und Honda halten auch die Brennstoffzelle für zukunftsfähig. Größe und Reichweite Als einzige Hersteller außer Hyundai haben Honda und Toyota ein Wasserstoffauto kommerzialisiert. Bei der Verbrennung von Wasserstoff in einer Zelle entsteht Strom, der den Elektromotor antreibt und kleine Akkus lädt. Der Erfolg dieser Elektroautos fällt bescheiden aus: Toyota verkauft 3 000 Stück jährlich, Honda hat seit März 2016 wenige hundert verleast. Die Faustformel lautet: Je größer das Fahrzeug und die gewünschte Reichweite, desto eher rechnet sich die Brennstoffzelle. Toyota baut bereits Wasserstoffbusse. Gegenüber der Batterie...

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Zurück nach Japan

Tokio (JAPANMARKT) – Der japanische Binnenmarkt zeigt weiter Stärke. Dafür sorgen vor allem die Unternehmen. Binnenaufschwung Der Flash-Einkaufsmanagerindex von Jibun Bank und Datenanbieter IHS Markit für das Dienstleistungsgewerbe stieg von 51,8 im Juli auf 53,4 Punkte im laufenden Monat August. Das ist der höchste Stand seit Oktober 2017. Dagegen bewegte sich der Flash-Einkaufsmanagerindex für das produzierende Gewerbe mit einem Plus um 0,1 Punkte auf 49,5 und blieb den vierten Monat in Folge unter 50 Punkte. Ein Wert über 50 bedeutet Wachstum. Für die Stärke des japanischen Binnenmarktes war in der Vergangenheit meistens der Privatkonsum verantwortlich, der 60 Prozent der...

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Serie Japans E-Auto (3): Honda auf Sonderweg

Tokio (JAPANMARKT) – Beim Elektroauto teilt sich Japans Autoindustrie in das „Team Toyota“ und die zu Renault gehörige Gruppe aus Nissan und Mitsubishi auf. Als Einziger der großen Autobauer in Japan bleibt daher Honda außen vor. Auf Partnersuche Bisher arbeitete dieser Hersteller immer nach dem Prinzip, alles selbst zu entwickeln und allein zu stemmen. Beim eigenen „Mildhybrid“-Antrieb klappte das noch. Noch vor dem ewigen Rivalen Toyota verkaufte Honda das erste Hybridauto in Nordamerika. Doch Takahiro Hachigo, Honda-Chef seit 2015, hält die alte Kultur des Alleingangs für ineffizient. Zwar hob er im Juni 2017 eine eigene Abteilung für die Entwicklung...

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Ein Rockefeller Center für Tokio

Tokio (JAPANMARKT) – Der Bauboom in Japans Hauptstadt geht auch nach Olympia 2020 weiter. Jetzt kündigte der Entwickler Mori Building einen neuen Superlativ an. 30 Jahre Planung Zwischen den Stadtbezirken Azabu und Toranomon soll der größte urbane Komplex mit dem höchsten Wolkenkratzer von ganz Japan entstehen. Der 64-stöckige Hauptturm des noch namenlosen Areals soll 330 Meter hoch werden, fast 100 Meter höher als der Tower von Roppongi Hills, auch von Mori entwickelt. Die Gesamtfläche von 8,1 Hektar wird etwas kleiner sein als Roppongi Hills mit 11,6 Hektar. Aber die Kosten von 580 Milliarden Yen (4,9 Milliarden Euro) liegen rund...

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Japans E-Auto (2): Neues Geschäftsmodell

Tokio (JAPANMARKT) – Die Elektrifizierung krempelt die Autoindustrie weltweit um. Die größte Herausforderung besteht darin, mit Elektroautos überhaupt Geld zu verdienen. Breite Wertschöpfung Japans Marktführer will 2025 eine Million Batterie-Elektroautos, die das unbestätigte Verkaufsziel für 2025 sind, verkaufen. Die Hälfte soll in Japan, Europa und den USA abgesetzt werden, die andere in China. Doch selbst bei solchen Verkaufszahlen erwartet der Fahrzeugriese kein profitables Geschäft: „Der reine Bau und Verkauf von Batterieautos garantiert kein Überleben“, betonte Forschungs- und Entwicklungschef Shigeki Terashi bei einer Pressekonferenz zu den künftigen E-Auto-Modellen Anfang Juni in Tokio. Deswegen entwickelt Toyota ein Geschäftsmodell, das die gesamte...

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