Autor: JM

Schwieriges Jahr für Megabanken

Tokio (JAPANMARKT) – Die drei Megabanken in Japan zeigen wenig Optimismus für das begonnene Geschäftsjahr. Bisherige Gewinnsäulen tragen nämlich nicht mehr. Prognosen enttäuschen In der Vergangenheit lebten die Finanzgruppen Mitsubishi UFJ Financial Group (MUFG), Sumitomo Mitsui Financial Group (SMFG) und Mizuho Financial Group vom Eigenhandel mit Staatsanleihen und von Unternehmenskrediten. Als Reaktion auf die extreme Geldpolitik der Bank of Japan stabilisierten sie ihre Erträge durch den Verkauf von Aktien ihrer Firmenkunden und den Abbau von Rückstellungen für notleidende Kredite. Doch diese Gewinnsäulen tragen nun nicht mehr. Der Aktienmarkt tritt auf der Stelle und die Kreditkosten drohen als Folge eines möglichen...

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Durchbruch für bargeldloses Bezahlen

Tokio (JAPANMARKT) – Fünf Internetkonzerne aus Japan und China standardisieren das bargeldlose Bezahlen mit QR-Codes. Damit käme Japans Regierung einem wichtigen Ziel näher. China und Japan Zu dem länderübergreifenden Bündnis gehören der chinesische E-Commerce-Riese Alibaba Group mit dem Dienst Alipay, der japanische Instant-Messenger-Dienst Line (Line Pay), der Online-Flohmarktbetreiber Mercari, der Mobilfunkgigant NTT Docomo sowie der Bezahldienst WeChat Pay der chinesischen Tencent Holdings. China ist beim bargeldlosen Bezahlen mit QR-Codes weltweit führend. Auch in Japan verbreitet sich die Methode. Dabei wird die Rechnung mit dem Betrag als QR-Code angezeigt – auf einem Bildschirm oder einem ausgedruckten Beleg – und vom...

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Japans sensibler Punkt

Tokio (JAPANMARKT) – Der Handelskrieg zwischen China und den USA belastet auch die japanische Wirtschaft. Dennoch könnte Japan – relativ gesehen – ein Nutznießer des Streits werden. Drohende Autozölle Nach langem Zögern und unter hohem Druck hat Japan sich auf direkte Verhandlungen mit den USA über einen bilateralen Freihandelsvertrag eingelassen. Der Grund war die Drohung der USA, Sonderzölle auf US-Autoimporte aus Japan zu erhöhen. Das hätte nämlich schwere Konsequenzen für Japan. Die japanische Autoindustrie beschäftigt 1,5 Millionen Menschen oder 2,5 Prozent aller Erwerbstätigen. Dazu kommen zahllose Jobs im Verkauf und bei anderen Dienstleistungen rund ums Auto. 20 Prozent der...

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Neue Konjunkturhilfen möglich

Tokio (JAPANMARKT) – Japans Wirtschaft steht möglicherweise vor einer Rezession und bräuchte neue Hilfen. Allerdings ist der Signalgeber nicht richtig erprobt. Niedrigere Bewertung Der umfassendste Konjunkturindikator, der zahlreiche Daten kombiniert, fiel im März um 0,9 Punkte zum Vormonat auf 99,6 Punkte. Dies löste in der offiziellen Einschätzung der Konjunkturlage eine automatische Herabstufung von „Signal für einen möglichen Wendepunkt“ zu „Verschlechterung“ aus. Diese zweite von fünf Bewertungsstufen wird als Vorbote einer starken Rezession interpretiert. Fünf der sieben Komponenten des Koinzidenz-Indexes gaben nach. So brach die Auslieferung von Investitionsgütern im März um 2,3 Prozent ein. Der Ausblickindex sank erstmals seit zwei...

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Nissan dampft Ziele ein

Tokio (JAPANMARKT) – Japans zweitgrößter Autobauer Nissan ist ins Schleudern gekommen. Der Nettoertrag bricht ein, die Prognose enttäuscht. Schwache Zahlen Im abgelaufenen Geschäftsjahr (zum 31.3.) sackte der Nettogewinn von Nissan um 57,3 Prozent auf das Neunjahrestief von 319,1 Milliarden Yen (2,6 Milliarden Euro). Die operative Marge halbierte sich nahezu auf 2,7 Prozent. Der Absatz ging um 4,4 Prozent auf 5,52 Millionen Fahrzeuge zurück. Für 2019 erwartet Nissan nur 170 Milliarden Yen (1,4 Milliarden Euro) Reinertrag, ein Einbruch um weitere 46,7 Prozent. Die operative Prognose von 230 Milliarden Yen liegt weit unter der Konsensschätzung. Das Umsatzziel für 2022 dampfte Saikawa...

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