Autor: JM

Apple-Schock für Zulieferer in Japan

Tokio (JAPANMARKT) – Apple hat im Schlussquartal 2018 weniger Smartphones verkauft als erwartet. Darunter leiden auch die zahlreichen Apple-Zulieferer in Japan. Weniger Umsatz Der kalifornische Smartphone-Hersteller hat seine Umsatzprognose für den Zeitraum Oktober bis Dezember von 89 Milliarden bis 93 Milliarden Dollar auf 84 Milliarden Dollar gesenkt. Erstmals seit neun Quartalen würde der Umsatz zurückgehen, teilte Apple mit. Nach Informationen der Finanzzeitung Nikkei hält die Verkaufsschwäche auch im laufenden Vierteljahr an. Danach soll Apple seinen Zulieferern mitgeteilt haben, dass die produzierte Gerätemenge um zehn Prozent gegenüber der bisherigen Planung gesenkt wird. Fallende Aktienkurse Deswegen ist der Aktienkurs von Apple...

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Zweitlängster Aufschwung seit dem Krieg

Tokio (JAPANMARKT) – Japans Wirtschaft ist auf dem Weg zur längsten Expansionsphase seit dem Weltkrieg. Jetzt wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht. Fast sechs Jahre Wachstum Nach offiziellen Angaben dauert der konjunkturelle Aufschwung in Japan nun schon 58 Monate. Im September 2017 wurde nämlich der 57 Monate andauernde Izanagi-Boom übertroffen, der vom November 1965 bis zum Juli 1970 reichte. Der jetzige Aufschwung hält bereits seit Dezember 2012 an, als Premierminister Shinzo Abe die Parlamentswahl gewann. Zwar gab es in dieser Zeit einige Negativmonate, etwa nach der Steuererhöhung im April 2014, aber durch eine neue Berechnungsgrundlage des Bruttoinlandsprodukts wurden diese Dellen...

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Mehr Realismus hinsichtlich WeWork

Tokio (JAPANMARKT) – Softbank investiert weniger in den US-Büroanbieter WeWork als bislang gedacht. Das kommt nicht ganz überraschend. Gestutzte Investition Noch Mitte Oktober hatten die Japaner laut US-Presseberichten geplant, die Mehrheit an WeWork zu übernehmen und dafür 16 Milliarden Dollar auszugeben. Nun fließen lediglich 2 Milliarden Dollar. Die Hälfte davon geht zu einem Anteilspreis mit einer Bewertung von 47 Milliarden Dollar direkt an WeWork. Mit der anderen Hälfte kauft man Mitarbeitern und anderen Investoren Anteile zu einem Preis ab, der einer Bewertung von 23 Milliarden Dollar entspricht. Ein solche geteilte Investition hatte Softbank bereits beim Einstieg in den US-Fahrdienstvermittler Uber vor...

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Patrizia Immobilien verstärkt sich in Japan

Tokio (JAPANMARKT) – Die Patrizia Immobilien AG, ein führender Anbieter von Immobilienanlagen in Europa, stärkt mit einer Übernahme ihr Japan-Geschäft. Der Blick der Augsburger ist auch auf japanische Investoren gerichtet. Übernahme von Kenzo Patrizia übernimmt die Geschäfte der japanischen Kenzo Capital Corporation, einer in Tokio ansässigen Boutique-Beratungs- und Investmentgesellschaft für japanische Immobilien, sowie des deutsch-japanischen Fondsmanagers Kenzo Japan Real Estate GmbH in München. Das Kenzo-Team unter Leitung von Präsident und CEO Leonard Meyer zu Brickwedde wird in eine neu gegründete Patrizia-Tochtergesellschaft in Japan wechseln und das bisherige Geschäft innerhalb der Patrizia fortführen. Mit der Übernahme erweitert Patrizia Immobilien ihr...

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Distanz zu Südkorea wächst

Tokio (JAPANMARKT) – In Japan wächst die Sorge, dass Südkorea sich in Richtung Nordkorea und China entfernt. Für die Beziehungskrise gibt es auch einen wirtschaftlichen Grund. Streit um Leitradar Hat ein südkoreanisches Kriegsschiff sein Feuerleitradar auf ein japanisches Patrouillenflugzeug gerichtet oder nicht? Darüber streiten Japan und Südkorea nun bereits seit rund drei Wochen. Nachdem sich Beamte in Videokonferenzen nicht einig werden konnten, untermauerten beide Seiten ihren Standpunkt mit Videos. Der Streit könnte damit zusammenhängen, dass alte historische Wunden wieder aufgegangen sind. Ende Oktober verurteilte ein südkoreanisches Gericht Japans größten Stahlhersteller Nippon Steel dazu, vier koreanischen Ex-Zwangsarbeitern jeweils 77.000 Euro...

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