Autor: JM

Okinawa: Wähler torpedieren Umzug von US-Stützpunkt

Tokio (JAPANMARKT/nd) – Japans schönstes Archipel Okinawa bleibt eine Quelle steten Ärgers für die Zentralregierung in Tokio und belastet erneut die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten. Denn kaum hatte der Gouverneur von Okinawa der Verlegung einer US-Militärbasis innerhalb der Hauptinsel zugestimmt, bestätigten die lokalen Wähler einen wichtigen Gegner dieses Umzugs in seinem Amt. Damit dürfte sich das Projekt, das seit 18 Jahren seiner Verwirklichung harrt, weiter verzögern. Okinawa bleibt Brennpunkt Susumu Inamine ist Bürgermeister der beschaulichen Kleinstadt Nago im Osten der Insel Okinawa. Dorthin soll der US-Stützpunkt aus dem dicht besiedelten Stadtgebiet von Futenma verlegt werden. Doch der 68-Jährige...

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Spielebranche: Verglüht der Stern von Nintendo?

Tokio (JAPANMARKT/pb) – Noch vor sechs Jahren war Nintendo der größte Stern der globalen Spielebranche. Mehrmals hatte sich das Unternehmen aus Kyoto gegen aktuelle Trends gestemmt und damit Erfolg gehabt. Doch nun wird das Unternehmen von zwei Seiten in die Zange genommen: Von neuen Konsolen der Konkurrenten und dem Smartphone- und Tablet-Boom. Trotzdem will Nintendo seinen Kurs nicht korrigieren. Drastische Gewinnwarnung Noch im Oktober hatte Nintendo-Chef Satoru Iwata das Jahresziel eines Betriebsgewinns von 100 Milliarden Yen (704 Millionen Euro) bekräftigt. Jetzt musste er diese Prognose auf einen Verlust von 35 Milliarden Yen drastisch revidieren. Statt 55 Milliarden Yen Nettogewinn...

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„Saving 10.000“ – Krieg gegen Selbstmord in Japan gewinnen

Tokio (JAPANMARKT/mf) – Die Zahl der Selbstmorde in Japan ist 2013 das vierte Jahr in Folge zurückgegangen. Aber immer noch setzen 27.195 Menschen ihrem Leben ein Ende. In der Altersgruppe der über 70-Jährigen ist die Zahl der Selbsttötungen zudem weiter gestiegen. Dennoch erfährt man in Japan fast gar nichts über die Gründe für die im internationalen Vergleich hohe Selbstmordquote. Doch zwei Ausländern wollten sich damit nicht abfinden und produzierten den Dokumentarfilm „Saving 10.000“. Japanmarkt Online zeigt den Film, der schon viele Herzen bewegt hat. Selbstmord als Sensation Der Ire René Duignan, der u.a. als Ökonom an der Botschaft der...

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Mobilfunk: Apple stärkt Marktführer NTT Docomo

Tokio (JAPANMARKT/pb) – Sechs Jahre lang hatte Japans größter Mobilfunk-Provider NTT Docomo auf Apple-Produkte verzichtet – anfangs aus Arroganz, dann aus Stolz. Im Herbst 2013 beugte sich der Mobilfunkriese schließlich den Bedingungen von Apple, da die Abonnentenzahl kontinuierlich schrumpfte. Und siehe da: Seitdem Docomo das iPhone und iPad anbietet, wurden die Kundenverluste nicht nur gestoppt – zum ersten Mal seit zwei Jahren konnte der Branchenführer mehr Kunden hinzugewinnen als die Wettbewerber. Krieg der Sonderangebote Docomo verkauft das neues iPhone-Modelle 5S und 5C seit Ende September 2013. Darauf begannen die drei großen Provider einen Preiskrieg, um alte Kunden zu behalten...

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Handelsdefizit: Japans Zeit als Exportmacht scheint vorbei

Tokio (JAPANMARKT/mf) – Exportkraft ade: Mit fast 600 Milliarden Yen hat Japan das bisher größte Defizit in der Leistungsbilanz in einem November aufgewiesen. Der schwache Yen verteuert die Importe, da Japan wegen der abgeschalteten Atomkraftwerke besonders viel Energie importieren muss. Auf der anderen Seite konnte die schwache Währung die Exporte noch nicht stark genug ankurbeln. Die Zahlen legen sogar nahe, dass Japan nach drei Jahrzehnten keine richtige Exportmacht mehr ist. Negative Handelsbilanz An der Verschlechterung der Zahlungsbilanz ist die Handelsbilanz schuld: Sie weist ein Defizit von 1250 Milliarden Yen aus. Das sind 400 Milliarden Yen mehr als im Vorjahresmonat....

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