Autor: JM

Demografie: Japanische Senioren haben Spendierhosen an

Tokio (JAPANMARKT/mf) – Japans demografische Bombe tickt, aber sie explodiert bisher nicht. Zu den Gründen gehören die relativ gute Fitness der Senioren mit entsprechend niedrigen Gesundheitsausgaben und das sehr hohe tatsächliche Renteneintrittsalter. Aber auch der vorhergesagte Konsumeinbruch als Folge der Überalterung hat bisher nicht stattgefunden: Denn ausgerechnet die Senioren zählen zu den kaufkräftigsten Altersgruppen in Japan. Senioren konsumieren stark Der Binnenkonsum in Japan geht nämlich fast zur Hälfte auf das Konto der über 60-Jährigen. Im 1. Halbjahr 2013 erzeugten sie nach einer Berechnung von UBS Japan 47 Prozent des Konsums. Der nationale Konsumindex ist seit Anfang 2009 stetig um...

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Eindämmungspolitik: Asien immer abhängiger von China

Tokio (JAPANMARKT/mf) – Die außenpolitische Strategie von Premierminister Shinzo Abe konzentriert sich auf die Eindämmung von Chinas Einfluss in Asien. Durch den Ausbau von politischen und wirtschaftlichen Verbindungen will Abe die Macht von China in der Region zurückdrängen. Doch eine neue Studie des Internationalen Währungsfonds zeigt, dass die Volkswirtschaften in Asien immer enger mit China und immer lockerer mit Japan verbunden sind. Statt Eindämmung wäre Integration daher vielleicht eine bessere Lösung. Exportabhängigkeit von China In ihrem „Regional Economic Outlook for Asia and Pacific“ (PDF) verglich der IWF den Handel der elf am meisten exportabhängigen Länder in Asien mit China...

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Nissan erwartet vom Yen-Kurs nichts Gutes mehr

Tokio (JAPANMARKT/pb) – Japans Exporteure erwachen mit einem Kater vom Gewinnrausch des Vorjahres. Nach Toyota und Honda hat jetzt auch Nissan einen skeptischen Gewinnausblick gegeben. Insbesondere vom Yen erwartet die Renault-Beteiligung keinen Beitrag zur Ertragssteigerung mehr. Im Gegenteil: In der Prognose für das neue Geschäftsjahr, das am 1. April begonnen hat, erwartet Nissan einen negativen Einfluss des Wechselkurs in nicht zu knapper Höhe. Negativer Wechselkurs Japans zweitgrößter Autobauer will unterm Strich 2014 (bis 31. März 2015) mit 405 Milliarden Yen (2,9 Milliarden Euro) nur 4,1 Prozent mehr verdienen als im Vorjahr. Das Betriebsergebnis soll um 7,4 Prozent auf 535...

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Auto-Importe: Mercedes zeigt Lexus die Rücklichter

Tokio (JAPANMARKT/nd) – Für die ausländischen Autobauer in Japan war das Geschäftsjahr 2013, das bis Ende März lief, das beste ihrer Verkaufsgeschichte. 302.000 Fahrzeuge wurden abgesetzt, so viele wie zuletzt 1997. Der Marktanteil (ohne Kei-Cars) für die Importeure stieg vom niedrigsten Wert von 5,2 Prozent im Jahr 2005 auf nun 8,8 Prozent. Das ist der höchste Wert seit Statistikbeginn 1989. Dabei konnte Mercedes-Benz seinem lokalen Rivalen Lexus wieder die Rücklichter zeigen. Premium-Verkäufer Nr. 1 Die deutsche Premium-Marke aus Stuttgart verkaufte nach den jüngsten Marktdaten der Japan Automobile Importers Association die Rekordzahl von fast 60.000 Fahrzeugen. Das sind 40 Prozent...

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Japan gibt den Traum vom Schnellen Brüter nicht auf

Tokio (JAPANMARKT/mf) – Die japanische Regierung will ihren Traum von unendlicher Energie in Selbstversorgung nicht aufgeben. Bis zum Atomunfall von Fukushima hatte die Regierung den Aufbau eines geschlossenen Brennstoffkreislaufes für Uran und Plutonium geplant. Dafür braucht man Atomkraftwerke vom Typ Schneller Brüter, eine Wiederaufbereitungsanlage und eine Fabrik für Mischoxid-Brennelemente aus Uran und Plutonium. Bisher verfügt Japan nur über eine Plutoniumfabrik. Jetzt hat der atomfreundliche Premierminister Shinzo Abe eine Lösung für das Brüter-Problem gefunden. Gescheiterter Brüter Monju Mehr als 20 Jahre lang hat Japan an einem eigenen Schnellen Brüter geforscht. Die Versuchsanlage in Monju wurde jedoch den größten Teil dieser...

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