Suchergebnisse für: fukushima

Deutsche Nukem hilft bei Fukushima-Stilllegung

Tokio (JAPANMARKT/fr) – Das japanische Unternehmen Mitsubishi Heavy, einer der Reaktorbauer des AKW Fukushima, hat die deutsche Nukem Technologies mit vier Machbarkeitsstudien für die Bergung des geschmolzenen Brennstoffs im AKW Fukushima beauftragt. Mapping des AKW Fukushima Die Studien sind Teil des nationalen Forschungs- und Entwicklungsprojekts, das die japanische Regierung gestartet hat, um geeignete Technologien für den Rückbau der zerstörten Reaktoren in Fukushima zu entwickeln. Mitsubishi Heavy Industries wird Hauptauftragnehmer für die Arbeiten am Standort des AKW Fukushima sein. Die Studien umfassen nach Angaben von Nukem die dreidimensionale Bestandsaufnahme (sogenanntes „Mapping“) des Reaktorsicherheitsbehälters und Entfernung der darin befindlichen Objekte –...

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Neue Roboter für Fukushima

Tokio (JAPANMARKT/fr) – Fast fünf Jahre nach der Katastrophe im AKW Fukushima setzt der Stromkonzern Tepco verstärkt auf Roboter, um die Aufräumarbeiten in den Reaktorgebäuden voranzutreiben. Einsatz in oberen Stockwerken Ab April sollen neue Automaten in die hochverstrahlten Reaktorgebäude vorrücken und den zweiten und dritten Stock so gründlich dekontaminieren, dass dort Menschen arbeiten können. Für die Entwicklung hatten sich Toshiba, Hitachi und Mitsubishi Heavy unter Führung des japanischen Instituts für Reaktorstilllegung ausnahmsweise verbündet. Die ferngesteuerte Einheit besteht aus vier mannshohen Komponenten, die sich hintereinander auf Raupen bewegen und über einen 65 Meter langen Schlauch miteinander verbunden sind. Ein Roboter...

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AKW Fukushima: Kein Brennstoff mehr in Reaktor 2

Tokio (JAPANMARKT/fr) – Eine Gruppe von japanischen Forschern ist zu dem Schluss gekommen, dass der Brennstoff im Fukushima-Reaktor Nr. 2 womöglich vollständig geschmolzen und aus dem Behälter herausgelaufen ist. Reaktor 2 ist der am meisten beschädigte Reaktor im AKW Fukushima. Messung von Elementarteilchen Die Wissenschaftler untersuchten die Reaktoren mit Messgeräten für Myonen. Diese Teilchen werden in der oberen Erdatmosphäre durch kosmische Strahlung erzeugt. Da sie beim Durchqueren von Materie mit hoher Dichte stärker gestreut werden als bei Materie mit niedrigerer Dichte, kann mit Hilfe von Spezialfilmen ins Innere von Gebäuden geschaut werden. Entsprechende Detektoren hat die Wissenschaftlergruppe um Reaktor...

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Mega-Windturbine trägt Hoffnung von Fukushima

Tokio (JAPANMARKT/jek) – Eine gigantische Windkraftturbine wird zum Zeichen der Hoffnung vor der Region Fukushima. Jetzt wurde das weltgrößte schwimmende Windrad mit 7 Megawatt Kapazität installiert. Zweite Phase für Mega-Windkraftanlage Rund 20 Kilometer vor der Küste mit den zerstörten Fukushima-Reaktoren nimmt das experimentelle Windkraftwerk langsam Form an. Die Mega-Turbine von Mitsubishi Heavy Industries wiegt 1.500 Tonnen, ist über 220 Meter hoch und hat über 80 Meter lange Rotorblätter. Sie kann Windgeschwindigkeiten von über 300 Kilometer pro Stunde standhalten und steht auf einer 5.000 Tonnen schweren Schwimmplattform. Ihre Installation läutet die zweite Phase des Megaprojekts ein, hinter dem ein Konsortium...

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AKW Fukushima wird Jahre später stillgelegt

Tokio (JAPANMARKT/fr) – Die Regierung und der Stromversorger Tokyo Electric Power haben den bisherigen Plan für die Stilllegung der Katastrophen-Reaktoren überarbeitet. Die Bergung des Brennstoffs verzögert sich weiter. Schwierige Brennelemente-Bergung Der mittel- bis langfristige Stilllegungsplan, der im Dezember 2011 beschlossen wurde, beruhte von Anfang an auf unrealistischen Annahmen. Nun wurde eine überarbeitete Fassung dieses Stilllegungsplans für das zerstörte AKW Fukushima Daiichi verabschiedet. Zur Begründung erklärte man, statt auf Geschwindigkeit lege man nun mehr Wert auf Sicherheit! Hier sind die zwei wichtigsten Änderungen: Erstens geht man nun davon aus, dass die abgebrannten Brennelemente bis zu drei Jahre später geborgen werden...

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